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über den Wolf


Was ist neu ?

 

Der Wolf (Canis lupus)...

...zählt zu den am längsten und intensivsten erforschten Tierarten der Erde, was die Zahl der Mythen und Legenden um ihn kaum verringert hat. Bevor er auf diesen Seiten neu erfunden werden soll, sind unter dieser Rubrik neben wenigen eigenen Texten Links zu Quellen angegeben, die möglichst aktuelle Informationen zum Wissensstand über den Wolf nicht nur in Deutschland geben sollen.
Ein nicht zu vermeidender Nachteil ist dabei, dass sowohl Fachliteratur als auch wissenschaftliche Arbeiten häufig nur auf Englisch verfügbar sind. Eine Übersetzung bedürfte zumeist der Genehmigung der Verfasser und wäre hier vom Aufwand nicht leistbar.

Auch hatte der Wolf mit gutem Grund bei unseren Vorfahren, die einen viel stärkeren Bezug zu Natur und Landwirtschaft hatten, keinen guten Ruf. Sei es in historischen Belegen teilweise bis in das vorige Jahrhundert, oder in den überlieferten Sagen und Märchen mit Rotkäppchen als prominentester Vertreterin. Er war und ist - nicht völlig unbegründet - für viele Menschen immer noch der Bösewicht.

Andere Kulturkreise, solange dort die kleinräumige Landwirtschaft und Zersiedelung des Landes eine geringere Rolle spielte, respektierten den Wolf und andere Großräuber. Sie gaben ihnen teilweise einen Platz in ihrer Mythologie. Nur - bejagt haben sie ihn alle und tun es, soweit es ihnen nicht naturferne Gesetzgeber verboten haben - noch heute. Die immer wieder behauptete Selbstregulierung von Wolfspopulationen gab es zwar unter den Laborbedingungen EINES Naturschutzgebietes, aber niemals in einer Kulturlandschaft.

Innerhalb eines Teils der städtischen Bevölkerung von Industrieländern, der über Generationen jeden Bezug zur Natur verloren hat, ist inzwischen der Irrglaube verbreitet, nach dem es völlig ausreiche, jahrhundertealte Kulturlandschaften einfach ein paar Jahre sich selbst zu überlassen, und schon entstehe eine Urwaldlandschaft á la Amazonas oder Taiga. Als vermeintliche "Leitart" dafür wird dem gutgläubigen Stadtmenschen dann der Wolf verkauft, dessen Marketing dem Spendenaufkommen daran interessierter NGO's dient.

Die in diesem Zusammenhang verbreiteten Mythen und Unwahrheiten gilt es etwas kritischer zu betrachten, denn

den bösen Wolf gibt es nicht, er will nur leben und etwas zu fressen haben.

Böse sind diejenigen, die aus eigenem kommerziellen Interesse den Wolf als Großräuber prinzipiell verharmlosen und seine Verbreitung in Landstriche propagieren, in denen objektiv kein Raum mehr für ihn vorhanden ist.

Dabei sämtliche wissenschaftlichen Erkenntnisse und Forderungen internationaler Fachleute zu ignorieren, kennzeichnet den offiziellen Umgang mit dem Wolf in Deutschland. Dies erklärt sich sehr einfach mit zwei Zitaten:

- "Wir machen hier unsere eigenen Erkenntnisse."

und

- "Wir stehen hier mit der Wolfsforschung erst am Anfang."

ARMES DEUTSCHLAND!

Diese Konflikte gilt es aufzuarbeiten – gelöst werden können sie nur durch die Einsicht, dass nicht jeder Winkel unseres Landes auch Wolfsgebiet sein kann.

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